Pferd als Lehrer

Wie mein Pferd mein Coach wurde

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Pferdekollision

| 1 Kommentar

Gerade habe ich wieder gelesen, dass es einen Autounfall mit einem Pferd gab. Eine Autofahrerin hat ein Pferd auf der Straße übersehen und ist mit dem Pferd kollidiert. Pferd und Reiterin wurden unbestimmten Grades verletzt.

Immer wieder kommt es im Straßenverkehr zu Unfällen mit Pferden. Viele Autofahrer unterschätzen den Abstand, den sie zu einem Pferd auf der Straße halten sollen. Oft fahren sie auch viel zu schnell vorbei.

Was aber können wir Reiter für mehr Sicherheit tun?

– Wichtig vor allem wenn es früh dunkel wird oder neblig ist – die Pferde und uns Reiter ausreichend    kennzeichnen – Warnwesten, Reflektoren, Reflektordecken
– Handzeichen geben, die Autofahrer aufmerksam machen, dass sie langsamer fahren sollen.
– Wenn am Straßenrand Platz ist, so gut wie möglich ausweichen

Tipps für Autofahrer:

– behandelt uns mit den Pferden bitte als wären Kinder am Straßenrand (Pferde können auch manchmal unberechenbar sein).
– Haltet genügend Abstand, so fühlt sich das Pferd nicht bedrängt. Oft reicht ein kleiner Schritt des Pferdes zur Seite, dass es zu einer Kollision kommt.
– Geschwindigkeit verringern. Wir sind alle keine Notärzte im Einsatz, die so schnell wie möglich an ihr Ziel kommen müssen. Daher bitte – langsam und mit ausreichend Abstand vorbeifahren.
– AUF KEINEN FALL HUPEN!!!!!
Liebe Autofahrer, nehmt Euch bitte die Zeit und fahrt langsam und mit genügend Abstand an unseren Pferden vorbei. Das erhöht nicht nur unsere Sicherheit, sondern auch Eure eigene. Nehmt Rücksicht! – DANKE

Eure Andrea Waldl

Ein Kommentar

  1. es sollte eben wieder vermehrt in den Fahrschulen auf dieses Thema hingewiesen und unterrichtet werden. Ich selber bin viel im Straßenverkehr mit meinen Pferden alleine, aber auch mit Mitreiter unterwegs, da die Möglichkeit nicht immer gegeben ist auf Feld und Wiesenwege aus zu weichen.
    Busse, LKW und sogar Fahrschulautos, auch Radfahrer fahren an uns Reiter mit einem Tempo vorbei, dass du immer nur denken kannst „Gott sei Dank“ sind meine Pferde dies schon gewohnt, aber es gibt eben keine Garantie dafür ob dies immer so ist.
    Generell sollten wir Reiter, Freizeitreiter-Wanderreiter aber auch Turnierreiter, die nur hin und wieder das Gelände in Anspruch nehmen diese Thematik vertreten und an allen Stellen der Behörde darauf hinweisen, dass das Pferd immer noch das erste Fortbewegungsmittel war….vor dem Fahrrad, Auto, Bus, etc. war …. schöne Grüsse an alle …. Stroppa Lothar – „Falling Rock Stable“ Stallehr – Austria

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