Pferd als Lehrer

Wie mein Pferd mein Coach wurde

Rückschau

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Das Jahr neigt sich dem Ende und alle halten Rückschau. Ich auch. Für mich geht ein reiterlich interessantes und sehr bewegtes Jahr zu Ende. Ich habe für mich wichtige und gute Entscheidungen getroffen. Entscheidungen, die mir selbst sehr getan haben und das noch tun.

Skippy: Letzte Woche habe ich Skippy´s Sattel zum Verkauf gegeben. Damit habe ich endgültig das Thema – ich reite Skippy wieder – abgeschlossen. Er ist jetzt ganz offiziell in Pension. Skippy gefällt die Entscheidung auch. Bei der Bodenarbeit ist er super brav und willig. Sein Headshaking hat fast ganz aufgehört. Ich habe den Eindruck, dass er noch nie so entspannt war wie jetzt. Mein Unfall mit ihm ist ganz tief in meinem Kopf, deswegen denke ich nicht, dass ich je wieder entspannt und selbstbewußt auf ihm sitzen kann. Beim Reiten werde ich ihm nie wieder die Sicherheit aufbringen, die er braucht. Diese Gründe haben mich in meinem Entschluss bestärkt.

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Chayenne: Ein Pferd wie ein Fels in der Brandung. Ich kann mich nicht erinnern, auf ihr jemals Angst gehabt zu haben. Sie hat mir Sicherheit gegeben, als ich nach meinem Unfall wieder mit dem Reiten begann. Ihr unerschütterlicher Charakter nimmt mir alle Angst und Unsicherheit. Jeder Ausritt mit ihr ist ein Genuss. Genauso stelle ich mir reiten vor.  Danke an Conny – die mir immer beisteht, wenn ich unsicher werde – mir mit unerschütterlicher Geduld Chayenne sattelt, mir immer gute Ratschläge gibt und gemeinsam mit mir Lösungen sucht. Du hast soviel für mich getan.

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Jesse: Sie zu finden, war mein größtes Geschenk im Jahr 2016. Mit Jesse ist alles so einfach, so unkompliziert. Sie ist das einzige Pferd, das ich reite, das ich selbst satteln kann. Jesse hat mir gezeigt, dass ich noch Western reiten kann. Stopps und Spins – für sie alles kein Problem und für mich der größte Spass. Gemeinsam mit Gerald Freitag hatte ich mit ihr die Möglichkeit, altes Wissen auszugraben. Sie gibt mir Sicherheit und nimmt mir jede Angst. Endlich konnte ich einfach reiten, ohne zu überlegen, ob das Pferd heute unruhig ist, oder ob der Wind geht, es kalt ist oder sonnig. Danke dafür an Dani und Kathi!

Jesse Stop

Johnny: Er war für mich eine ziemliche Herausforderung. Doch siehe da, ich habe es geschafft. Ich habe Angst überwunden, neue Techniken und bin ziemlich gut mit ihm zurecht gekommen. Mit ihm habe ich entdeckt, dass ich gar nicht so schlecht reite. Danke dafür an Ursula.

Ich wünsche Euch allen ein Gutes Jahr 2017, vor allem Gesundheit für Euch und Eure Pferde.

Eure

Andrea Waldl

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