Pferd als Lehrer

Wie mein Pferd mein Coach wurde

Alle Jahre wieder….

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Nach dem sehr schönen Sommer und einem warmen, sonnigen Herbst ist es nun doch passiert – es ist Winter geworden. Komisch, jedes Jahr das gleiche. Bei uns ist es nicht so kalt okay, aber wir hatten schon Schnee. Was aber egal ob es sehr kalt ist oder eher warm uns alle betrifft, ist, dass es früh dunkel wird. Es gibt auch neblige Tage.

Was bedeutet das für uns Reiter?

Wir gehen natürlich nach wie vor ausreiten. Das Wetter ist uns ja egal ;-). Da kann es schon mal passieren, dass die Dämmerung uns überrascht. Selbstverständlich bewegen wir unsere Pferde auch wenn es neblig ist. Oder wir bringen sie auf die Koppel an nebligen Tagen. Bei vielen Stallungen muss dazu die Straße benutzt werden. Und dann sind wir mit unseren Pferden nicht die einzigen Verkehrsteilnehmer. Autos, Motorräder, Fahrräder – sie alle fahren mit Licht und werden so auch von den anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Unsere Pferde und wir selbst sind hingegen unbeleuchtet. Das heißt leider, dass wir für die anderen Verkehrsteilnehmer nur schwer zu sehen sind, auch wenn unsere Pferde groß sind. Für alle Pferde gilt, dass sie im Dunkeln, in der Dämmerung oder bei Nebel nur schwer für andere zu sehen sind. Da ist es egal, ob das Pferd weiß oder schwarz ist. Übersieht uns ein Autofahrer oder ein Mopedfahrer, kann es schon zu spät sein.

Was aber können wir Reiter für mehr Sicherheit tun?

  1. Wichtig vor allem wenn es früh dunkel wird oder neblig ist – die Pferde und uns Reiter ausreichend zu kennzeichnen. Dazu gibt es ausreichend Zubehör wie: Warnwesten, Reflektoren, Reflektordecken, Reflektorbandagen etc.. Auf den Reitstiefel kann auch ein batteriebetriebenes Licht gesteckt werden.
  2. Handzeichen geben, die Autofahrer aufmerksam machen, dass sie langsamer fahren sollen.
  3. Wenn am Straßenrand Platz ist, so gut wie möglich ausweichen.


Tipps für Autofahrer:

  1.  behandelt uns mit den Pferden bitte als wären Kinder am Straßenrand (Pferde können auch manchmal unberechenbar sein).
  2.  haltet genügend Abstand, so fühlt sich das Pferd nicht bedrängt. Oft reicht ein kleiner Schritt des Pferdes zur Seite, dass es zu einer Kollision kommt.
  3. Geschwindigkeit verringern. Wir sind alle keine Notärzte im Einsatz, die so schnell wie möglich an ihr Ziel kommen müssen. Daher bitte  langsam und mit ausreichend Abstand vorbeifahren.
  4.  AUF KEINEN FALL HUPEN!!!!!

Wenn wir alle unser Bestes tun – wir Reiter und auch die anderen Verkehrsteilnehmer, dann erhöhen wir die Sicherheit von uns allen.

Bitte nehmt alle Rücksicht! – DANKE

Hier noch ein paar Tipps was man tun kann, wenn schon etwas passiert ist.

Eure Andrea Waldl

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